{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Verfügbar auf

Amazon prime

Inhalt

Das Faszinierende an Buddy-Movies ist der Weg, wie sich zwei völlig unterschiedliche Charaktere zusammenraufen und zu Freunden werden. Nachdem „Lethal Weapon“ diese Ausrichtung etabliert hatte, folgte auch Schwarzenegger dem Aufruf von Actionveteran Walter Hill („Last Man Standing“), um in diesem Perestroika-Western mit Hansdampf James Belushi aneinander zu geraten.

  • Nnuqd9vshmlcr8dleu8vx9rdftz
  • Xxyfvxxtxnt1nrbsbh4oig72v57
  • Uditm7yt6vybnzss0ztjoxmlaaa
  • X61wguiobd4imjfdgemzyutqlcz
  • 9bs2gq6sfcxfvgubricitjz5m6u
  • 4rac0iskgylpywqsnera6lzutyh
  • 5sgqboej8zwvknae5afuwqgf918
  • M0ierj17qxt5wdp573l9x8hbghf
  • Nda6b07hscvvaajz7syaul6ybdd
Quelle: themoviedb.com

Kritik

Ivan Danko (Arnold Schwarzenegger) ist der härteste Polizist von Moskau und dem Drogendealer Viktor Rosta (Ed O’Ross) dicht auf den Fersen. Dem gelingt aber die Flucht, nachdem er Dankos langjährigen Partner kaltblütig tötet. Der russische Hüne folgt darauf dessen Spur nach Chicago, wo ihm als Unterstützung Labertasche Art Ridzik (James Belushi) zur Seite gestellt wird. Die beiden Cops verfolgen Rosta, müssen sich aber erst einmal aneinander gewöhnen…

Walter Hill hatte schon immer ein Faible für harte, vom Western beeinflusste Actionfilme. Diesen Eindruck hinterlässt er auch in „Red Heat“ und kreiert dabei noch eine Nebengeschichte um die beiden Polizisten, welche einen Großteil des eigentlichen Plots einnimmt. Und auch hier ist die Beziehung der ungleichen Cops das Element, das sich positiv vom sonstigen Actioneinerlei abhebt. Die überzeichneten Figuren von Schwarzenegger und Belushi sind so grundverschieden, dass wohl nicht mal eine Pershingrakete die dicken Mauern sprengen dürften. Dafür sind sie ihrem jeweiligen Staatssystem verschuldet schon zu verschieden, geschweige denn in ihrem Wesen. Doch ziehen sich ja bekanntlich Gegensätze an, und schließlich raufen sich auch diese Nord- und Südpole (hier wohl besser Ost- und West) zusammen. Natürlich bleiben dabei gewisse Klischees nicht aus, die sich aber zum Glück in Grenzen halten. Regisseur Walter Hill setzt hauptsächlich auf Action, sodass solche kleineren Schwächen im Grundgerüst gerne übersehen werden können. Rast beispielsweise Danko mit einem Bus durch die Chicagoer Innenstadt und plättet alles was ihm vor die Reifen kommt, dann ist dies ein Fest für Actionfans. Gepaart mit glorreichen Dialogen und einer großen Portion trockenen Humors, ergibt sich so eine kleine Genreperle, die sich nie so ganz ernst nimmt.

Dabei spielt Schwarzenegger den unnahbaren Russen genauso überzeugend wie Belushi den Prototyp eines geschwätzigen Amerikaners. Spätestens wenn Danko einen Pornokanal in einem heruntergekommenen Hotel betrachtet und dies trocken kommentiert, ist er wohl einer der wenigen, der Westkollege Ridzik das Wasser reichen kann. Auch nicht uninteressant ist die Besetzung einiger anderer Rollen. Ed O`Ross mimt hier den Bösewicht, Altstar Peter Boyle Ridziks cholerischen Vorgesetzten und ein noch recht junger Lawrence Fishburne den vorschriftsliebenden Polizeikollegen.

Etwas schwächer fällt dabei die Rahmengeschichte aus, die im Grunde minimalistischen Kriminalstoff bietet. Etwas vorhersehbar mit einigen klassischen Duellszenen versetzt, hebt sich Hills Machwerk aber angenehm vom sonstigen 08/15-Genre-Stoff ab. Die intensive Inszenierung und die schon erwähnte Freundschaftsentwicklung der Hauptdarsteller, sind Hauptaufhänger des Films, und die ist wahrlich gut gelungen. Dazu sorgen Spannungsmomente und rasante Schnitte für die nötige Atmosphäre. Schließlich sei noch zu erwähnen, dass „Red Heat“ als der erste westliche Film eine Drehgenehmigung auf dem Roten Platz erhielt.

Fazit

„Nicht schon wieder ein Arnie-Streifen.“ – Dies mochte sich so mancher gedacht haben, als „Red Heat“ das Licht der Welt erblickte. Aber ein konsequenter Walter Hill und ein hervorragender James Belushi als Partner von Arnold Schwarzenegger, verleihen dem Film einen gewissen Charme sowie die nötige Härte. Zwar ist er weit davon entfernt gewesen das Genre zu revolutionieren, punktet aber durch das unterhaltsame Buddy-Movie-Prinzip und bietet so Action-Unterhaltung in Reinform.

Autor: Sascha Wuttke

Wird geladen...

×